
Stephen Curry hat sich beim offenen Training der Golden State Warriors am Sonntagabend in San Francisco den rechten Knöchel verdreht und ist anschliessend humpelnd in die Kabine gegangen.
Coach Steve Kerr sagte den Reportern nach der Einheit, Curry sei einem grösseren Problem entgangen. Eine Teamquelle betonte erneut, die Knöchelverletzung sei «nicht ernst». Über Currys Status gibt es vorerst keine konkrete Auskunft.
Frust nach Ausrutscher
Curry verteidigte auf dem Flügel gegen Reserve-Guard De’Anthony Melton. Nach einem Ausrutscher und einem Fehltritt zeigte er seinen Frust und schlug den Ball auf den Boden. Das Spiel stoppte sofort, und Currys Teamkollegen reagierten besorgt auf sein Unbehagen. Mehrere Mitarbeitende des Teams gingen durch den Tunnel zu Curry, darunter auch Kerr.
Vorsichtiger Aufbau nach schwieriger Saison
Curry verpasste in der vergangenen Saison 43 Spiele, davon 27 wegen anhaltender Schmerzen und Schwellungen im rechten Knie. Die Warriors bauen Currys Arbeit auf dem Court in dieser Saison bewusst langsamer auf. Sie haben seine Trainingszeit und seine Einsatzminuten in der Vorbereitung reduziert. Im März wird Curry 39 Jahre alt.
Saisonstart gegen die Lakers
Die Warriors eröffnen die Saison am Mittwochabend in Los Angeles gegen die Lakers.