
LeBron James hat bei seinem Debüt für die Philadelphia 76ers 14 Punkte erzielt und sein Team zum 106:100-Sieg gegen Meister New York Knicks geführt. Die 76ers gewannen damit die Startpartie der NBA-Saison. James, vierfacher NBA-Champion und bester Punktesammler der Ligageschichte, steuerte zudem sieben Assists bei.
Der 41-Jährige startet in seine 24. Saison in der Liga, was einen neuen Rekord bedeutet. Nach seinem Wechsel im Sommer von den LA Lakers spielt er bereits für sein viertes Team.
Maxey und Brown überzeugen in Philadelphia
Tyrese Maxey war mit 28 Punkten der beste Werfer der 76ers. Jaylen Brown kam bei seinem Debüt auf 19 Punkte, acht Rebounds und sechs Assists. Er war in einem prominent besetzten Tausch gegen Paul George von den Boston Celtics nach Philadelphia gewechselt.
Die Knicks hatten vor dem Spiel ihren Titel gefeiert. Im Madison Square Garden zogen sie ihr drittes Meisterschaftsbanner unter das Hallendach. Im Publikum sassen unter anderen die prominenten Knicks-Fans Ben Stiller und Spike Lee. Die Meisterringe überreichte Walt «Clyde» Frazier, der bereits in den Titelteams der Franchise von 1970 und 1973 gespielt hatte.
Mit dem Finalsieg über die San Antonio Spurs hatten die Knicks in der Vorsaison eine 53-jährige Durststrecke beendet. Ihren Saisonauftakt konnten sie aber nicht gewinnen: Die 76ers gingen im dritten Viertel in Führung und gaben sie nicht mehr ab.
Jalen Brunson war mit 21 Punkten bester Schütze der Knicks. Karl-Anthony Towns verbuchte 19 Punkte und 12 Rebounds.
«Ich könnte viel besser sein», sagte James dem Sender NBC. «Ich finde noch meinen Rhythmus, es sind ja erst gut zwei Wochen mit dem neuen Team.» Er fügte an: «Aber mir gefällt, wie wir gespielt haben. Ich finde, wir haben aussergewöhnlich gut gespielt, vor allem in der Defensive.»
Pistons drehen die Partie gegen Boston
Im Eröffnungsspiel der 81. NBA-Saison setzten sich die Detroit Pistons mit 121:113 gegen die Boston Celtics durch. Sie drehten die Partie in der zweiten Halbzeit. Cade Cunningham und Jalen Duren steuerten je 22 Punkte bei. Duncan Robinson erzielte 15 seiner 21 Punkte im Schlussviertel. Die Gastgeber machten den Sieg mit einem 23:0-Lauf perfekt.
Bei den Celtics erzielte Debütant Paul George 38 Punkte. Die Partie bestritten die beiden besten Teams der letzten Regular Season.
Gilgeous-Alexander führt Thunder zum Sieg
Im letzten Spiel des Abends gewannen die Oklahoma City Thunder mit 116:104 gegen die San Antonio Spurs. Shai Gilgeous-Alexander, zweifacher MVP in Folge, erzielte 32 Punkte.
Stephon Castle war mit 24 Punkten bester Werfer der Spurs. Sein Team konnte allerdings nicht an die Leistung anknüpfen, mit der es in den Western-Conference-Finals der Vorsaison Titelverteidiger Thunder ausgeschaltet hatte.
Victor Wembanyama traf nur einen von 13 Feldwürfen. Er sammelte aber 13 Rebounds, blockte sechs Würfe und kam auf 12 Punkte, vor allem dank 10 Freiwürfen.
«Natürlich ist das das Team, das uns daran gehindert hat, unser Ziel zu erreichen», sagte Gilgeous-Alexander. «Aber für uns war es eher so, dass wir einfach froh sind, wieder zurück zu sein. Der Sommer ist länger, wenn man nicht gewinnt, und das haben wir diesen Sommer gespürt.»