
Ein Expertenteam hat vor dem NBA-Saisonstart am Dienstag, 20. Oktober, seine letzte Mock-Draft für eine Fantasy-Punkteliga mit zehn Teams abgehalten. Die Runde zeigt, wie sich die Bewertung der Spieler seit der letzten Simulation vor drei Wochen verschoben hat.
Die grössten Gewinner und Verlierer
Egor Demin und Matas Buzelis wurden jeweils über 30 Plätze höher gezogen als in der Mock-Draft vom 24. September. Auch Ryan Rollins, Darius Acuff Jr. und Jaden McDaniels legten deutlich zu.
Auf der anderen Seite fielen Cameron Boozer, Miles Bridges, RJ Barrett und John Collins um jeweils mehr als 20 Plätze zurück. Wer seine echte Draft vorbereitet, sollte sich diese Tendenzen merken.
Die erste Runde
Die Teilnehmer der Simulation waren Eric Moody, Andre Snellings, Joe Kaiser, Michael F. Florio, Eric Karabell, Tom Carpenter, Jim McCormick, Steve Alexander, Rob Bodenburg und Matt Williams.
Den Auftakt machte Nikola Jokic (Denver) an Position 1 für Moody. Snellings wählte Luka Doncic (Los Angeles Lakers) und Kaiser Victor Wembanyama (San Antonio). Florio sicherte sich Shai Gilgeous-Alexander (Oklahoma City), Karabell Giannis Antetokounmpo (Miami). Carpenter nahm Cade Cunningham (Detroit), McCormick Jayson Tatum (Boston), Alexander Cooper Flagg (Dallas), Bodenburg Anthony Edwards (Minnesota) und Williams schliesslich Jalen Johnson (Atlanta).
Weitere Runden im Überblick
In der zweiten Runde ging Donovan Mitchell (Cleveland) an Williams, während Moody Anthony Davis an Position 20 auswählte. In der dritten Runde folgten Amen Thompson, Alperen Sengun und Kevin Durant aus Houston sowie Devin Booker (Phoenix). Später gingen unter anderem Stephen Curry (Golden State) in Runde vier und Jalen Brunson (New York) in Runde zwei an die Teams.
In den späteren Runden holte sich Moody Payton Pritchard, Immanuel Quickley und Collin Gillespie. Snellings setzte auf Stephon Castle, Ty Jerome und Onyeka Okongwu. Die Teams von Kaiser, Florio, Karabell, Carpenter, McCormick, Alexander, Bodenburg und Williams stellten ihre Kader ebenfalls mit einer Mischung aus Starspielern und Sleepern zusammen.
Fazit
Die Mock-Draft zeigt, dass sich die Wertschätzung einzelner Spieler innerhalb weniger Wochen stark verändern kann. Wer die Entwicklungen der Vorbereitungszeit verfolgt, erkennt Chancen bei aufsteigenden Namen und vermeidet es, auf Spieler zu setzen, deren Stellenwert gesunken ist.